
A Place to Relax!
Vom Camp Cornie haben wir zum ersten Mal in der Etosha gehört, als wir im Olifantrus-Camp auf zwei junge Namibier trafen, die mit einem 4×4 Toyota unterwegs waren. Sie erzählten uns von diesem Camp am Kunene, das auf der Stecke von Ruacana zu den Epupa-Falls liegt. (Auch in Zeiten von iOverlander erhält man die besten Tipps meistens im Gespräch mit anderen Reisenden!)
Die Fahrt auf der D 3700, entlang dem Kunene, war abwechslungsreich. Auch wenn die Strecke mit dem Ausbau 2016 entschärft wurde, ist es immer noch ein Erlebnis sie zu fahren. Wir passierten ein halbes Dutzend trockene, sandige Flussbetten und kraxelten im untersetzten Gang über felsige Steigungen hoch. Zum Teil folgt man noch der alten Strecke, für die man damals zwei Tage brauchte. Hin und wieder passierten wir Hütten, vor denen Kinder standen, deren Rufe «Sweets, sweets» trotz dem Motorenlärm zu hören waren.
Am frühen Nachmittag erreichten wir Camp Cornie. Das Schild, das Ice cold Beer verhiess, war Grund genug, um hier anzuhalten. Die vier Campingplätze mit eigenem WC und Dusche, liegen wunderschön am Kunene, im Schatten von grossen Bäumen. Cornie, ein weisset Sambier, der fünfzehn Jahre in der südafrikanischen Armee Dienst tat, hat hier ein kleines Paradies geschaffen, in dem es sogar eiskaltes Bier gibt!
PS. Wir haben auf unseren Reisen die Erfahrung gemacht, dass man mindestens zwei Nächte am gleichen Ort bleiben muss, wenn man sich später daran erinnern will. Das machten wir auch hier!